Kirchenorgel in Kriegsheim

 
 

 

Der Merseburger Verlag schreibt in seinem Buch "Alte Orgeln in Hessen-Nassau" von 1979 über die Kriegsheimer Orgel:

Mit freundlicher Genehmigung von © Verlag Merseburger, Kassel www.merseburger.de

 

Die Orgel wurde 1822-27 gebaut durch Johann Georg Geib aus Frankenthal. Der Orgelbauvertrag nennt folgende Disposition:

Hauptmanual

Principal 8', Gedackt 8', Salicional 4', Floeth 4', Quint d'amour 6', Mixtur1'3fach, Trompete 8' Baß und Diskant

 

Positiv

Gedackt 8', Flauth 4', Flaut Travers 8' Diskant, Flageolett 1', Vox humana 8' Baß und Diskant

 

Pedal

Subbaß 16', Violonbaß 8'

Manualkoppel, Pedalkoppel

 

Die Orgel wurde demgegenüber ein wenig größer ausgeführt mit 9 Registern im Hauptmanual statt sieben und 6 Registern im Unterwerk (Echo) statt fünf. 1965 waren nur noch folgende Pfeiffenreihen vorhanden: Pricipal und Gedackt 8', Oktave und Gedacktflöte 4' im Hauptmanual, Gedackt 8', Flöte 8' Diskant, Kleingedackt 4' und Oktave 2' im Echo und die beiden Pedalregister. 1972 wurde die Orgel restauriert durch Andreas M. Ott aus Bensheim, der Einbau der noch fehlenden Register ist geplant. Heutige Disposition:

Hauptwerk, oberes Manual, C-g''' (56 Tasten)

Principal 8', Gedact 8', Octava 4' (alte Quintadena), Floet 4', Quinta 3' (neu), Mixtur 3fach 1' (neu). Es fehlen noch Quintadena 8', Octava 2' und Trompete 8' Baß und Diskant.

 

Echo, unteres Manual

Gedact 8', Flaut Travers 8' Diskant, Floet 4', Octava 2'. Es fehlen noch: Flageolett 1' und Vox humana 8' Baß und Diskant

 

Pedal, C-g° (20 Tasten)

Subbaß 16', Principalbaß 8'

 

Manualkoppel, Pedalkoppel (II/P), Kanaltremulant. Der eingesetzte Magazinbalg stammt aus Breitenbrunn.

 

Literatur: Bösken I, S.376f

Quellen: Gutachten Hans Brendel 29.1.1965; Abnahmegutachten Dr. Reinhardt Menger 20.12.1972; Angaben von Herrn Orgelbaumeister Andreas Ott

Hier können Sie unsere Orgel hören: abspielen (MP3-File)

(mit herzlichen Dank an Kantor Christian Schmitt, Luthergemeinde Worms)

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