Der Jugend einen Weg zeigen

 

 

Susan Mennel neue Gemeindepädagogin im Evangelischen Dekanat Worms-Wonnegau

Mit einem feierlichen Gottesdienst am 18. April um 9.30 Uhr in der evangelischen Kirche zu Monsheim hieß das Evangelische Dekanat Worms-Wonnegau Susan Mennel in ihrer Position als Gemeindepädagogin willkommen. Die Diplom-Sozialarbeiterin ist bereits seit 2006 für das Dekanat tätig und hat nun die theologische Zusatzqualifikation zur Gemeindepädagogin absolviert. Seit Januar 2009 ist sie in dieser neuen Funktion in der Verbandsgemeinde Monsheim, beziehungsweise den evangelischen Kirchengemeinden Monsheim, Kriegsheim und Hohen-Sülzen sowie Offstein, tätig.

Über zwei Jahre hat das Aufbaustudium zur Gemeindepädagogin an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt in Anspruch genommen, doch diese Zeit war gut investiert: „Es ist toll, sich so intensiv mit theoretischen Konzepten der Gemeindepädagogik beschäftigen zu können. Das dient nicht nur der gemeindepädagogischen Berufspraxis, es erweitert auch den persönlichen Horizont.“ Ohne die Unterstützung des Dekanats wäre dies freilich nicht möglich gewesen: „Gerade im Prüfungsprozess war es eine große Hilfe, dass das Dekanat mich freigestellt und für eine Vertretung gesorgt hat.“ Susan Mennel hat die Zeit genutzt: Sie hat das Aufbaustudium sogar mit Auszeichnung als eine der besten Absolventen abgeschlossen.

Der Unterschied zwischen Sozialarbeit und Gemeindepädagogik ist für Susan Mennel deutlich wahrnehmbar: „Die gemeindepädagogische Arbeit ist viel mehr auf das Konstrukt ‚Zusammenleben‘ ausgerichtet. Natürlich hat man auch viel mehr Möglichkeiten, die christliche Botschaft zu transportieren. Das fängt ja schon damit an, dass die Kinder und Jugendlichen lernen sollen zu teilen, sich zu verzeihen und zu vertrauen.“

Auf die Frage, was ihr an der gemeindepädagogischen Arbeit am meisten Freude bereitet, findet sie zunächst keine Antwort: „Es ist so Vieles, das Spaß macht. Vielleicht ist das auch das Schönste – die Vielfalt meiner Arbeit.“ Die Aktivitäten sind tatsächlich zahlreich: Neben der Zeit, die Susan Mennel mit den Kindern und Jugendlichen verbringt, plant sie die Ferienangebote, arbeitet in verschiedenen kirchlichen und kommunalen Gremien mit und ist auch für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort zuständig. Dabei stellt sie Projekte auf die Beine, wie das ‚Breakdance-Projekt‘ in Offstein oder die Neugestaltung der Jugendtreff-Räumlichkeiten.

Eines liegt ihr dann aber doch ganz besonders am Herzen: Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, einen selbstbestimmten Platz in ihrer Gemeinde und Gemeinschaft zu finden. „Die Kinder und Jugendlichen sind dabei – genau wie ich – Lernende und Lehrende zugleich. Diesen wechselseitigen Prozess anzustoßen und zu begleiten – das macht am meisten Freude.“

566-thumb
Gemeindepädagogin Susan Mennel

 

 

zurück