Bedeutung: Der Anfang eines christlichen Lebensweges

 
 

 

Holzmodell des Taufbeckens

 der evangelischen Kirche

 Kriegsheim

Die Taufe im frühen Lebensalter engt nicht ein, sondern im Gegenteil: Sie macht frei für den Glauben!

Das Kind wird mit größerer Selbstverständlichkeit den Kindergottesdienst besuchen oder am Religionsunterricht teilnehmen. Dadurch lernt es schon früh die Bibel und christliche Wertvorstellungen kennen. Später ist es besser in der Lage, sich über Glaubensfragen eine eigene Meinung zu bilden. Die Erfahrung zeigt, dass erst eine christliche Erziehung die Grundlage dafür schafft, später einen eigenen Weg im Glauben zu finden.

Bei einer Säuglings- oder Kleinkindertaufe bekennen sich Eltern, Patinnen und Paten stellvertretend für das Kind zu ihrem Glauben an Gott und versprechen, für eine christliche Erziehung zu sorgen. Schon deshalb sollte die Taufe nicht als abgeschlossene Handlung betrachtet werden, sondern als Beginn eines christlichen Lebensweges -

mit ganz bestimmten Folgen:

 

  • Die Taufe bedeutet die Aufnahme in die christliche Kirche und in die Gemeinde vor Ort.

  • Die Täuflinge werden von der Kirchengemeinde, in der sie wohnen, zu altersgemäßen Veranstaltungen eingeladen.

  • In der Schule ist das Kind von vornherein zum evangelischen Religionsunterricht angemeldet.

  • Etwa im siebten Schuljahr wird das Kind von der Gemeinde zur Teilnahme am Konfirmationsunterricht eingeladen.

  • Als Kirchenmitglied hat das Kind später einmal bestimmte Rechte:

    Es kann nach der Konfirmation selbst Taufpatin oder Taufpate werden.

    Konfirmierte Kirchenmitglieder haben das Recht auf eine lebenslange Begleitung durch die Kirche, etwa wenn sie später kirchlich heiraten möchten.

    Auch können sie sich ehrenamtlich engagieren und in einer Kirchengemeinde Verantwortung übernehmen.

zurück